eigenarten

 

 

interkulturelles festival

 
  26. Oktober bis 5. November 2006 in Hamburg  
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TrauerArbeit (Eröffnung)

29. Okt 2006, 11.00 h | Museum für Völkerkunde

Beobachtungen auf dem Friedhof Arabische, hebräische, kyrillische und chinesische Schriftzeichen auf Grabsteinen zeugen davon, dass Menschen anderer Kulturen und Religionen in Hamburg ihre letzte irdische Heimat finden. Die Bilder sind eine farbenfrohe Auseinandersetzung mit kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten beim Trauern. Talismane, brennende Totenlichter und Briefe an Gräbern erzählen von der Verbindung zum gestorbenen Menschen. Die Bilder konzentrieren sich auf zwei Momente: den offensichtlichen Ausdruck von Trauer und die Arbeit am Grab. Große Gefühle gegen Banalität: In Stillleben gegenübergestellt erscheinen die Bilder als makabrer Gegensatz, bilden aber eine Einheit bei der Bewältigung des Verlustes.

Die Ausstellung ist Auftakt der Veranstaltungsreihe des Völkerkundemuseums: »Weiterleben - Ein anderer Umgang mit Tod und Erinnerung in Hamburg«.

Regine Christiansen

Regine Christiansen lebt und arbeite als freie Fotografin in Hamburg. Sie ist Dozentin u.a. im Altonaer Museum und am Carmen Oberst Art Photographie College. Sie hat das Festival eigenarten von Anfang an fotografisch dokumentiert.

Web: www.rc-fotografie.de

Museum für Völkerkunde. Bei der Eröffnung spricht Vera Stadie, und Petra Thelen spielt Saxophon. Weitere Infos unter www.voelkerkundemuseum.com. Die Ausstellung wird gefördert von Hamburger Friedhöfe - AÖR.

 

 

 

TrauerArbeit (Eröffnung)

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