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interkulturelles festival

 
  28. Oktober bis 9. November 2004 in Hamburg  
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Zwölf Gramm Glück

09. Nov 2004, 20.00 h | Literaturhaus Hamburg, 6,50/4/3 Euro

Lesung: Was bleibt, wenn das große Glück nicht mehr zu haben ist und das Leben zu versanden droht? In zwölf ebenso fulminanten wie filigranen Geschichten seines neuen Buches erzählt Feridun Zaimoglu von der Suche nach dem kleinen beglückenden Rest. Der Autor schickt einsame Glücksritter ins Feld – sei es im sanierten Kiez deutscher Großstädte, in den Hinterhöfen touristischer Badeorte oder in archaischen Dörfern. Auf dem Basar der Geschlechter wird hart gehandelt: Rachelüsterne Ehemänner und bigotte Ex-Freundinnen, romantische Schurken, Lustagenten und unkäufliche Verkäuferinnen verstricken sich in den Tauschgeschäften der Liebe. Die gebrochenen Helden leben in der modernen westlichen Wirklichkeit und wollen ihr um jeden Preis entkommen. Aber der Weg zurück in die Welt aus Altväterglauben, Ritualen und Reliquien bleibt verschlossen.

Feridun Zaimoglu

Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit mehr als 30 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet. Im Jahr 2002 erhielt er den Hebbel-Preis, 2003 den Preis der Jury beim Bachmann- Wettbewerb in Klagenfurt. Bisherige Veröffentlichungen: »Kanak Sprak – 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft«, 1995. »Abschaum – Die wahre Geschichte des Ertan Ognun«, 1997. »Koppstoff – Kanak Sprak vom Rande der Gesellschaft«, 1998. »Liebesmale, scharlachrot«, Roman, 2000. »Kopf und Kragen«. Kanak-Kultur-Kompendium, 2001, »German Amok«, Roman, 2002.

Web: www.literaturhaus-hamburg.de

 

 

 

Zwölf Gramm Glück

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