das Festival

Träger

peeng e.V., Hamburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern.

Ort und Zeit

Auf den Bühnen des goldbekHauses in Hamburg-Winterhude. Darüber hinaus sind für viele Einzelveranstaltungen weitere Aufführungsorte vorgesehen.

Herbst 2003 (im Kern 30.10.-09.11.2003, für Einzelveranstaltungen und Rahmenprogramm ggf. zeitliche Ausdehnung)

Konzept

Das interkulturelle Festival ist in den letzten Jahren ein lebendiger Faktor im kulturellen Le-ben der Hansestadt geworden. eigenarten hat auch in seinem dritten Jahr ein vielseitiges Pro-gramm anzubieten. Das künstlerische Spektrum umfasst erneut viele Sparten und Kulturkrei-se: Theater, Tanztheater, Lesung, Musik, eine Filmreihe, Ausstellungen und Installationen von dreißig Ensembles mit Hamburger KünstlerInnen aus aller Welt. In spannenden und un-gewöhnlichen künstlerischen Mischungen wird so das in Bewegung und Begegnung liegende künstlerische Potenzial Hamburgs präsentiert, einer Stadt, die seit jeher durch Austausch neue Verbindungen schuf und Kraft aus dieser Weltoffenheit schöpft. Das Standbein ist auch in diesem Jahr wieder das goldbekHaus mit seinen zwei Bühnen. Dar-über hinaus gibt es weitere Kooperationspartner und Veranstaltungsorte. In diesem Jahr freu-en wir uns ganz besonders über die zahlreichen Premieren, die im Rahmen von eigenarten gezeigt werden. Gleich zur Eröffnung am 31. Oktober um 19 Uhr in der Bühne zum Hof be-ginnen wir mit dem neuen Video „Quick instant soup“ von Yolanda Gutierrez und der Instal-lation „Du bist doch nicht aus Zucker!“ von Eunyeon Yang. Hierzu laden wir Sie herzlich ein und hoffen, Sie bei weiteren Veranstaltungen des Festivals begrüßen zu können. In jedem Jahr gibt es ein Grundthema, zu dem thematische Veranstaltungen angeboten wer-den (im Jahr 2000: „Heimat und Fremde“, 2001: „Sprache und Sprachlosigkeit“). Das dies-jährige Grundthema lautet „Wurzel Blüte Frucht“ (Arbeitstitel; also über „Identität Kreativität Nachhaltigkeit“). eigenarten will den ansässigen KünstlerInnen auch weiterhin Realisationsmöglich-keiten für ihre Projekte in Hamburg bieten und damit die kulturelle und die künstlerische Vielfalt in der Hansestadt unterstützen. Mit unseren Kooperations-partnern haben wir ein produktives, all-seits geschätztes Netzwerk entwickelt, das weiter ausgebaut wird. Aus unserer Sicht profitieren nicht nur das Besuchspublikum und die KünstlerInnen selbst von diesem Festival. Hamburg gilt als weltoffene Metropole, die auf wirtschaftlichem, politi-schem und nicht zuletzt kulturellem Gebiet Beziehungen in viele Länder pflegt. Das Festival trägt als wichtiger Mosaikstein zum Miteinander in der Hansestadt bei. Interkulturelle Projekte wie eigenarten, die ein öffentlichkeits- und medienwirksames Forum bieten, sind aus unserer Sicht integrativer und wichtiger Bestandteil einer Großstadtkultur: sie geben den TeilnehmerInnen / ZuschauerInnen Einblick in andere Traditionen, Religionen und Philosophien. Gleichzeitig stellen sie unter Beweis, wie ein Miteinander funktionieren kann; sie bringen Ergebnisse hervor, welche deutlich machen, dass Weltoffenheit nicht nur eine Idee ist und dass Völkerverständigung und Toleranz produktiv wirken : diese positiven Wirkungen sollen die Integrationsfähigkeit sensibilisieren und so für die moderne Toleranzgesell-schaft werben.

(Vor-) Geschichte

Die Besonderheit an "eigenarten" ist, dass die Initiative für das Festival von den interkulturell arbeitenden KünstlerInnen selbst ausging. Die Grundidee wurde an peeng e.V. herangetragen, um die Umsetzung des Festivals organisatorisch und inhaltlich zu entwicklen. Bei den wesentlichen Entscheidungen waren stets alle Beteiligten gefordert. Damit bietet eigenarten ganz weitgehende Identifikationsmöglichkeiten.

Zielgruppe

Die gesamte Öffentlichkeit Hamburgs und die des weiteren Umlands bildet unser Zielpublikum. Darüber hinaus wendet sich das Festival speziell auch an VertreterInnen städtischer Kulturen (Stadtteilgruppen, Stadtteilzentren und -initativen) und an das künstlerische Fachpublikum. Im letzten Jahr verzeichnete das Festival über zweieinhalbtausend BesucherInnen.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass Adressaten nicht nur die Festival-BesucherInnen sind, sondern alle, gerade auch die distanzierteren BürgerInnen, denen durch die Öffentlickeitsarbeit neue Bilder der großstädtischen Vielfalt vermittelt werden!

erleben Sie das 4. interkulturelle festival eigenarten vom 30.10.-09.11.2003

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