sinnspiel - spielsinn

sinnspiel - spielsinn

Ausstellung / Installation

07. Nov 2002

Kampnagel: K3

Die Welt: ein Spielfeld – das auf vielen (Um-)Wegen wahrgenommen werden kann. Spielregeln: Die Kunst ist Spielmedium für mentale Transformationen des Menschen. Der Künstler entwickelt den Weg des Spiels. Der Betrachter a.) akzeptiert das Spiel aktiv oder passiv, b.) ignoriert das Spiel aktiv oder passiv. Pfade im mehrdimensionalen Raum ergeben ein Bild. Der Betrachter wandert auf diesen Pfaden – sozusagen im Bild – und stößt auf aktive Punkte, wo er audiovisuelle Situationen erleben kann: Gewöhnliche Dinge und Zeichen erfahren dort eine Sinn-Metamorphose. Gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung und die Robert-Bosch-Stiftung.

MAKSA, Maria & Nathalia Petschatnikov, Vladimir Volkov

MAKSA, Malerin und Performerin, arbeitete bis 1994 als Malerin, Kunstdozentin und Bühnenbildnerin in St. Petersburg. Seitdem lebt sie in Hamburg und stellt ihre Werke u.a. in Paris, Berlin, Basel, Zürich, Dresden aus. Bei eigenarten 2000 zeigte sie die interaktive Installation „Woher: Heimat?“ zusammen mit der Wortkünstlerin Kerstin Hof. Maria und Nathalia Petschatnikov absolvierten ihre Kunstausbildung in St. Petersburg, Paris und New York, wo sie von 1991 bis 1999 arbeiteten. Ihre Werke wurden bereits weltweit in verschiedenen Kunstmetropolen ausgestellt. Die Installation „Yellow room II – Growing painting“ der Zwillingsschwestern bildete den Auftakt zu eigenarten 2001. Vladimir Volkov, Kontrabassist, kommt direkt aus St. Petersburg zur Performance. Er bewegt sich in der russischen und europäischen Klassik genauso selbstverständlich wie im Bereich des Free-Jazz und nahm an internationalen Festivals, u.a. Jazz Baltica, Montreux Jazz Festival, „Eine Welt“-Festival Moskau teil.

Vernissage 7. November, 18 Uhr -- zu sehen bis zum 17. Nov. -- Öffnungszeiten 7.-9. Nov und 13.-17. Nov 18 bis 23 Uhr

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