Krieg der Liebe - ein Medea-Projekt

Krieg der Liebe - ein Medea-Projekt

Theater

07. Nov 2002, 20.00 h

goldbekHaus: Halle

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„Ich bin verlassen, ohne Heimat, bin verhöhnt vom Manne, der aus fremdem Lande mich geraubt“ (Premiere; 120 Min.) (Medea, Euripides). Das Motiv der Fremden in der Fremde ist in der antiken Tragödie von Euripides ebenso Thema wie Macht und Ohnmacht, Leidenschaft, Eifersucht und Rache als Facetten privater und politischer Beziehungen. Kinder werden zum Spielball der Machtkämpfe. Der Mythos der Medea wurde in Romanen, Filmen und Theaterstücken vielfach bearbeitet. Ihre Gestalt fasziniert und verwirrt – und bleibt trotz aller Deutungsversuche ein Geheimnis. Die Schauspieler von Company Hamburg verfolgen auf eigenwillige Art die Spuren der Medea. Mit einem Sprach-, Musik- und Bewegungsgeflecht führen sie in die Abgründe von Kulturen und Geschlechtern - ein Medea-Fragment mit „schrecklichem Charme und Witz“.

Company Hamburg

KünstlerInnen: Mit: Christos Topoulos, Sarah Walker; Konzept und Regie: Telat Yurtsever Der Regisseur Telat Yurtsever begründete 1999 die Company Hamburg während seiner Studienzeit am Institut für Theater, Film und Musik der hiesigen Universität. Die Theatergruppe besteht aus Künstlern unterschiedlicher Sparten, die für gemeinsame Projekte zusammentreffen. Eine weitere aktuelle Inszenierung von Company Hamburg ist die Literatur-Performance „Ein Fest für Nazim Hikmet“.

internet: www.companyhamburg.de

weitere Vorstellung: Sonntag, 10. Nov. um 20 Uhr

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